20 Jahre Republic of Gamers - Teil 4: Wie ROG Wettbewerbsvorteile für Gaming-Mäuse, Gaming-Tastaturen und Gamepads entwickelte.

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In vielerlei Hinsicht ist die Geschichte des PC-Gamings die Geschichte seiner Steuerung und deren Schnittstellen. Früher interagierten die meisten von uns nur über die Tastatur mit dem PC – also tippten wir Wörter ein, um Spiele wie Zork, das ursprüngliche Bard’s Tale oder eines der Multi-User-Dimensions (MUDs) zu spielen, die auf Online-Bulletin-Board-Systemen auftauchten. Joysticks gab es natürlich schon, und sie machten es viel einfacher, dein Flugzeug im ursprünglichen Microsoft Flight Simulator zu landen, ohne abzustürzen, aber der Anschluss, der zum Einstecken eines Joysticks nötig war, war auf den Heimcomputern der meisten Leute nicht vorhanden, es sei denn, sie installierten eine Zusatzkarte.

Die Einführung der Maus als Standard-Peripheriegerät für Endkunden veränderte alles, aber vielleicht nicht so schnell, wie man erwarten würde. Die PC-Maus läutete das goldene Zeitalter der Point-and-Click-Adventures ein, doch die meisten Spieler behielten beide Hände auf der Tastatur, als sie das ursprüngliche DOOM und andere Titel des aufkommenden Ego-Shooter-Genres spielten. Marathon und Descent waren Vorreiter beim „Mouse Look“, aber es sagt einiges aus, dass das ursprüngliche Quake standardmäßig Tastatureingaben verwendete. Erst als der legendäre Gamer Thresh den Ferrari von John Carmack gewann, indem er die kompetitive Quake-Szene mit „Mouse Look“ gnadenlos dominierte, begann sich das moderne FPS-Gaming mit Tastatur und Maus durchzusetzen. Selbst dann wurde das Steuerungsschema erst zum Mainstream, als Half-Life die WASD-Eingabe zur Standardkonfiguration machte.  

Als ROG 2013 mit der Entwicklung unserer ersten Peripheriegeräte begann, hatten viele Gamer es satt, Ausrüstung zu nutzen, bei der ihr Hobby nur eine untergeordnete Rolle spielte. Sie hatten sich mit Tastaturen und Mäusen begnügt, die für andere Anwendungsfälle entwickelt worden waren, und wurden sich zunehmend bewusst, inwieweit ihre Peripheriegeräte sie einschränkten. Und je mehr diese Gamer Zeit und Mühe in das schnell wachsende Genre des E-Sports steckten, desto mehr suchten sie nach fortschrittlicher Ausrüstung.

Dies ist Teil vier unserer mehrteiligen ROG-Retrospektive zum 20-jährigen Jubiläum. Hier geht es zum ersten Teil, hier zum zweiten Teil und hier zum dritten Teil der Serie.

 

Eine Maus für Gamer - ROGs erste Gaming-Maus   

Vergleiche die Art und Weise, wie Gamer eine Maus benutzen, mit der, wie Kreative Fotos bearbeiten oder Büroangestellte in Tabellenkalkulationen navigieren, und es wird klar, warum Gamer mit den frühen Versionen dieses entscheidenden Peripheriegeräts nicht lange zufrieden waren. In all diesen Bereichen ist Präzision entscheidend, aber Gamer haben einen weitaus größeren Bedarf an Geschwindigkeit. Wenn du dich in Counter-Strike blitzschnell umdrehst, um einen Schuss auf einen Gegner abzugeben, der dich überrascht hat, musst du deine Maus mit hoher Geschwindigkeit bewegen – wahrscheinlich über einen großen Teil deiner Mausmatte hinweg – und dabei mit höchster Präzision genau an der Stelle landen, an der dein Gegner in deinem Fadenkreuz landet.

Eine ROG Eagle Eye GX1000 - die erste Gaming-Maus von ROG

Um Gamer für den Erfolg in solchen Momenten zu rüsten, haben wir 2013 die allererste ROG-Maus auf den Markt gebracht. Die ROG Eagle Eye GX1000 hinterließ mit ihrem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium einen beeindruckenden ersten Eindruck und ermöglichte eine hochwertige Individualisierung mit Unterstützung für vier anpassbare Profile, einem einstellbaren Gewichtssystem und flexibler Tastenbelegung für ihre programmierbaren Seitentasten. (Randbemerkung: Auch wenn Gamer heutzutage eher zu ultraleichten Mäusen tendieren, gab es eine Zeit, in der sie ihre Maus schwerer machten. Absichtlich! Und manche tun das immer noch. Es ist alles eine Frage der Wahl.) Doch die wohl wichtigste Innovation steckte unter der Haube. Ausgestattet mit hochpräzisen Lasersensoren, die eine Auflösung von bis zu 8200 dpi ermöglichten, und PTFE-Gleitfüßen für müheloses Gleiten über jede Oberfläche, bot sie dir bei jeder Bewegung die Fähigkeit zum sofortigen Zuschlagen.   

2014 machten wir mit der ursprünglichen ROG Gladius einen weiteren Schritt nach vorne. Die DPI-Zahl erzählt nur einen Teil der Geschichte über die Fähigkeit einer Maus, schnelle Mausbewegungen zu verfolgen. Der spezielle optische Sensor der Gladius konnte bis zu 200 Zoll pro Sekunde und eine Beschleunigung von 50 g erfassen. Damit Gamer jederzeit in den Scharfschützenmodus wechseln konnten, ermöglichte die Gladius den sofortigen Wechsel zwischen zwei Empfindlichkeitsstufen – einem Standardmodus mit 1600 dpi für das tägliche Gameplay und einem Modus mit besonders niedriger Geschwindigkeit bei 400 dpi für besseres Zielen und präziseres Schießen.

 

Gaming-Mäuse und Gaming-Tastaturen für eine höhere Vielseitigkeit

Für andere Szenarien suchten Gamer nach Ausrüstung, die weitaus vielseitiger war, als sie es mit Standard-Peripheriegeräten bekommen konnten. Denkt mal an die Steuerung eines Raid-Heilers in der Blütezeit von World of Warcraft. Damals brauchten Heiler schnellen Zugriff auf eine riesige Bibliothek an Zaubersprüchen, am besten über eine „Click-to-Cast“-Konfiguration, die eine einfache Interaktion mit den Lebensbalken ihrer Teamkollegen ermöglichte. Aber selbst bei Verwendung von Tastatur-Modifikatoren gingen einem schnell die Tasten an der Maus aus, um Fähigkeiten zu belegen.

Eine ROG spatha vor einem gerenderten Hintergrund mit Produktnamen daneben

Für diese Gamer haben wir die vielseitige ROG Spatha auf den Markt gebracht. Das Hauptmerkmal dieser Maus waren ihre 12 programmierbaren Tasten, darunter sechs an der Seite, die mit dem Daumen leicht zu erreichen waren. Der Griff mit Maya-Muster und das ergonomische Design sorgten für vollständige Kontrolle. Doch diese Maus ebnete auch den Weg für eine neue Ära vielseitiger Verbindungsmöglichkeiten. Sie ließ Gamer nicht nur zwischen kabelgebundenem und kabellosem Modus wählen, sondern verfügte auch über eine magnetische Ladestation, die die Maus bequem auflud, wann immer sie nicht in Gebrauch war.  

Eine ROG Chakram auf einem bunten Mauspad

Im Jahr 2020 haben wir mit der innovativen ROG Chakram neue Wege beschritten. Die auffälligste Neuerung der Chakram war der Joystick an ihrer linken Seite. Er konnte im analogen Modus betrieben werden, was eine intuitive Steuerung in Flugsimulatoren, Rennspielen und Open-World-Titeln ermöglichte, während der digitale Modus den Stick in einen Vier-Wege-Controller verwandelte, der schnellen Zugriff auf leistungsstarke Befehle in Ego-Shootern und Echtzeit-Strategiespielen bot. Das auffällige Design der Chakram X ist jedoch nicht in einem Museum verstaut. Die Chakram X behält die Tastenanordnung bei und bietet gleichzeitig moderne Features wie eine Abtastrate von 8K, einen 36.000-DPI-Sensor und Hot-Swap-fähige Schalter.

Die ROG Horus GK2000 neben einer ROG-Maus - die erste ROG Tastatur

Dieser Fokus auf Vielseitigkeit setzte sich auch bei ROGs ersten Vorstößen auf den Tastaturmarkt fort. Die erste ROG-Tastatur war die ROG Horus GK2000, die Anfang 2016 angekündigt wurde. Der aggressive Stil dieses Modells sorgte mit seinem großen Aluminiumrahmen und den Flügeln für Aufsehen, aber es gab auch jede Menge Optionen für Tüftler, mit denen sie experimentieren konnten. Das Verhalten jeder Taste war anpassbar, und es gab fünf zusätzliche Tasten für Makros. Eine integrierte Ablage bot einen praktischen Platz, um dein Smartphone abzustellen. Eine aktualisierte Version aus dem Jahr 2017 ersetzte die rote Hintergrundbeleuchtung durch eine RGB-LED-Beleuchtung, die du über Aura Sync auf deine andere Ausrüstung abstimmen konntest.  

Als das kompetitive Gaming die Branche eroberte, legten Gamer zunehmend Wert auf die Größe ihrer Tastaturen. Um auf ihrem Schreibtisch mehr Platz für die Maushand zu schaffen, suchten sie nach kleineren Tastaturmodellen. Tenkeyless-Modelle ohne Ziffernblock wurden immer beliebter, da sie auf eine Reihe von Tasten verzichteten, die für Gaming-Zwecke im Grunde nutzlos waren. Leider sind diese Tasten für die Produktivität unglaublich wichtig, was Tenkeyless-Tastaturen für viele zu einer unattraktiven Option machte.  

Ein Produktfoto einer ROG Claymore mit abnehmbarem Nummernblock

Ende 2016 haben wir mit der ROG Claymore den Durchbruch geschafft. Anstatt den Ziffernblock komplett wegzulassen, machte diese innovative Tastatur ihn zu einem abnehmbaren Zusatzmodul mit flexiblen Platzierungsmöglichkeiten. Du konntest den Ziffernblock bei Bedarf nutzen und ihn während deiner Gaming-Sessions einfach in einer Schreibtischschublade verstauen. Du konntest ihn sogar an der linken Seite der Tastatur andocken, um ihn als praktisches Makro-Pad zu verwenden.

Das Splitdesign der ROG Falcata auf einem Tisch dargestellt

Apropos abnehmbare Extras: Die neuere ROG Falcata schaut sich den abnehmbaren Ziffernblock der Claymore an und sagt: „Halt mal meinen Energy-Drink.“ Bei dieser geteilten Gaming-Tastatur kann man die rechte Seite komplett abnehmen. Das ermöglicht vor allem ergonomischere Positionierungsmöglichkeiten. Gamer, die ergonomische Tastaturen benötigen, müssen normalerweise auf eine Tastatur mit echten Gaming-Qualitäten verzichten, aber die Falcata schließt diese Lücke. Zweitens eröffnet die Falcata Möglichkeiten für ambitionierte Gamer des E-Sports, die nach einer einfachen Möglichkeit suchen, mehr Platz für die Maushand zu schaffen.

 

Switches – die grundlegenden Schalter bei Tastaturen

Das Herzstück jeder Tastatur ist ein Satz von Switches, eine Art Mechanismus, der registriert, wenn du eine Taste gedrückt hast. In der Tastatur-Community sind die klassischen Buckling-Spring-Mechanismen, die in den 1980er Jahren vorherrschend waren, aufgrund ihres mechanischen Designs, ihrer taktilen Rückmeldung und ihrer herrlich lauten Klick- und Klackgeräusche geradezu legendär. In den 1990er Jahren wurden Membranschalter immer häufiger, nicht zuletzt aufgrund ihrer günstigeren Herstellungskosten. Ein weiterer Vorteil ist, dass Membranschalter relativ leise arbeiten, wodurch sie sich besser für die meisten Büroumgebungen eignen.  

Weder Buckling-Spring-Switches noch Membranschalter waren jedoch für die Welt der rasanten PC-Spiele gut geeignet. Während Tastaturen mit diesen Schaltern es Schreibkräften ermöglichten, hohe Wort-pro-Minute-Werte zu erreichen, waren sie für Gamer, die versuchen, dieselbe Taste so schnell wie möglich immer wieder zu drücken, nicht gut geeignet. Buckling-Spring-Schalter erforderten einen zu großen Tastenhub, und bei Membranschaltern mussten Benutzer den Schalter bei jedem Druck bis zum Anschlag durchdrücken.  

Das Aufkommen der mechanischen Cherry-Switches war ein Meilenstein. Diese neuen Schalter verfügten über ein mechanisches Design, das eine Vielzahl von Tippgefühlen ermöglichte. Die sanften, linearen Cherry MX Red-Switches wurden unter Gamern über Nacht zum Hit, da sie eine ultraschnelle Auslösung und wiederholtes Drücken ermöglichten. Andere Varianten, wie die Cherry MX Blues, brachten das klassische Klickgefühl und den klassischen Klick-Sound zurück.  

Eine weiße und eine schwarze ROG Strix Scope II 96 Wireless mit abgenommenen Tastenkappen und Switches

Die frühen ROG-Tastaturen nutzten gerne Cherry-Switches, aber es dauerte nicht lange, bis wir begannen, an eigenen Alternativen zu arbeiten. Die heutigen mechanischen ROG-Tastaturen, wie das preisgekrönte ROG Strix Scope II 96 Wireless, verfügen über neue mechanische ROG NX-Switches, die speziell auf sanfte Tastenanschläge, verbesserte Stabilität und eine klare, „thocky“ Akustik abgestimmt sind.

Eine ROG Strix Scope RX in einem Lila Licht

Wir haben auch Switch-Designs vorgestellt, die mit den mechanischen Konventionen brechen. Mit der Einführung des ROG Strix Scope RX und des ROG Claymore II im Jahr 2021 haben wir die ROG RX Optical Mechanical Switches vorgestellt, die einen optischen Trigger zur Erkennung jeder Tastenbetätigung nutzen. Der optische Auslöser war in einem Gehäuse untergebracht, das ein Tippgefühl bot, das sich von jedem anderen Switch auf dem Markt unterschied. Anstelle eines schmalen zentralen Schafts verfügten die ROG RX-Switches über einen großen, hohlen Schaft, der durch vier Eckverriegelungen sicher fixiert war, sowie einen X-Stabilisator, der dafür sorgt, dass sich die Kappe während des gesamten Tastenhubs reibungslos bewegt. Diese Anordnung sorgt für eine außergewöhnliche Kraftkonstanz und minimiert jegliches störende Wackeln der Tastenkappen unter deinen Fingerspitzen.  

Ein Gamer bedient die ROG Falchion Ace HFX im typischen schräg positionierten E-Sport-Stil

Unsere neueste Innovation ist der ROG HFX V2 Magnetic Switch. Diese Serie nutzt den ROG Hall-Sensor, um jede Tastenbetätigung zu erfassen. Herkömmliche mechanische Schalter müssen erst in den Reset-Punkt zurückkehren, bevor der nächste Klick registriert wird. Mit dem ROG HFX V2 Magnetic Switch und der Rapid-Trigger-Funktion setzt sich der Schalter sofort zurück, sobald er sich nach oben bewegt, und bietet so maximales Potenzial für Counter-Strafing bei minimalem Kraftaufwand.  

Magnetische Switches ermöglichen zudem etwas, was mit keinem anderen Schaltertyp bisher möglich war: anpassbare Betätigung. Über unsere webbasierte Gear Link-Oberfläche oder ein integriertes Multifunktionsrad kannst du den Betätigungspunkt der Schalter in präzisen 0,01-mm-Schritten einstellen. Mit einer einzigen Tastatur kannst du die ultraschnelle Betätigung nutzen, die du für Wettkampfspiele liebst, oder den längeren Tastenhub, den du zum Tippen bevorzugst.  

Wenn du dich für ROG-Magnetschalter interessierst, schau dir die ROG Falcata, die ROG Falchion Ace HFX, die ROG Falchion Ace 75 HE oder die ROG Azoth 96 HE an.  

 

Die ROG Azoth etablierte ROG als Marktführer im Bereich der Gaming-Tastaturen  

Das gesamte Konzept des Personal Computers basierte auf einer „Do-it-yourself“-Mentalität, daher war es keine Überraschung, als Tastatur-Enthusiasten begannen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Ausgestattet mit neuen Generationen von Schaltertypen begannen diese Tüftler, maßgeschneiderte Tastaturen zu bauen, die ihre individuelle Kreativität und ihr Talent zur Geltung brachten.

So viel Spaß es auch macht, die neuesten Kreationen aus dem Bereich der vollständig maßgeschneidert gestaltbaren Tastaturen zu durchstöbern, haben die meisten von uns weder die Zeit noch den Platz in der Werkstatt, um ihre eigenen Tastaturen zu bauen. Um Mainstream-Gamern die Möglichkeit zu geben, den Spaß an der Tastatur-Personalisierung in einem Design zu erleben, das direkt aus der Verpackung einsatzbereit ist, haben wir 2023  die ROG Azoth auf den Markt gebracht.  

Eine ROG Azoth ohne Tasten und Switches neben dem DIY-Kit von ROG zur Individualisierung

Diese Tastatur war (und ist!) ein wahres Paradies an Anpassungsmöglichkeiten. Der Schlüssel dazu ist ein Hot-Swap-fähiges Switch-Design, das dir die Freiheit gibt, die Switches gegen einen neuen Satz auszutauschen – oder die Lebensdauer deiner Tastatur zu verlängern, indem du abgenutzte Switches bei Bedarf ersetzt. Die Auswahl an mitgeliefertem Zubehör der Azoth, darunter ein Switch-Schmiermittel-Set, macht sie zu einer echten Komplettlösung für alle, die ihre Reise in die Welt der maßgeschneiderten Gaming-Tastaturen beginnen.  

Heute ist die ROG Azoth in mehreren Varianten erhältlich. Ganz oben auf unserer Liste der maßgeschneiderten Gaming-Tastaturen steht die ROG Azoth Extreme. Sie bietet das gleiche kompakte 75-%-Layout wie die ursprüngliche Azoth, hebt dein Erlebnis jedoch mit noch hochwertigeren Materialien, mehr Anpassungsmöglichkeiten und einem vollfarbigen OLED-Panel auf ein neues Niveau. Die Entscheidung für die ROG Azoth X ist ein bisschen so, als würdest du eine komplett maßgeschneiderte Tastatur direkt aus der Verpackung bekommen. Sie basiert optisch auf der weißen Version der ROG Azoth und setzt dann voll und ganz auf Individualität. Die mittleren Tastenkappen haben eine weiße Oberseite mit halbtransparentem Material an drei Seiten, sodass die RGB-Beleuchtung kräftig durchscheinen kann. Die Tastenkappen an den Rändern sind überwiegend schwarz, wobei spezielle Kappen für STRG, ESC, Enter und die Leertaste für markante Akzente sorgen.  

Eine Nahaufnahme auf das vollfarbige OLEd-Display der Premium-Gaming-Tastatur ROG Azoth Extreme

Ein Neuzugang der Serie ist die ROG Azoth 96 HE. Diese Gaming-Tastatur bringt den Ziffernblock zurück, ist dabei aber nur einen Zentimeter breiter als eine standardmäßige Tastatur ohne Ziffernblock. Ausgestattet mit Hot-Swap-fähigen ROG HFX V2-Magnetschaltern und einem ROG-Hall-Sensor der nächsten Generation sorgt sie für blitzschnelle Eingabeerkennung und konstante Reaktionsfähigkeit. Dank der Tri-Mode-Konnektivität kannst du nahtlos zwischen bis zu fünf Geräten wechseln, mit Abtastraten von bis zu 8000 Hz.   

 

PC-Controller aka Gamepads bekommen die ROG-Behandlung  

Heutzutage kannst du bei fast jedem Spiel in deiner PC-Bibliothek ganz unkompliziert zwischen Controller-Steuerung und deiner bewährten Maus und Tastatur wählen, aber das war nicht immer so. In den 1990er Jahren kamen zwar zahlreiche Gamepads und Controller für PCs auf den Markt, doch oft erforderten sie die Installation spezieller Treiber und die manuelle Konfiguration der Eingabeeinstellungen, und dein Spielerlebnis hing fast ausschließlich davon ab, ob der Spieleentwickler über die Ressourcen verfügte, um eine ordentliche Controller-Unterstützung zu integrieren, was oft nicht der Fall war.

Im Jahr 2005 stürmte Microsoft wie ein Ranger aus Arizona mit einem großen Revolver an der Hüfte in diesen „Wilden Westen“ und brachte den Xbox 360 Controller für Windows sowie einen neuen Standard auf den Markt, der endlich ein echtes Plug-and-Play-Erlebnis ermöglichte. Es ist schwer vorstellbar, dass Spiele wie Dark Souls ohne diese Grundlagen auf dem PC denselben Grad an Popularität erreicht hätten.

Ein aufrecht stehender ROG Raikiri Pro PC-Controller

Leider verfolgen zu viele Controller den „Curated Garden“-Ansatz von Spielekonsolen – eine Designphilosophie, die immer im Widerspruch zum Geist der Individualisierung und Auswahl steht, der den PC-Gaming-Bereich ausmacht. Um diese Lücke zu schließen, haben wir 2023  den ROG Raikiri und den ROG Raikiri Pro auf den Markt gebracht. Die ersten ROG-PC-Controller gaben Spielern durch intuitive Tasten auf der Rückseite, wählbare Step-Trigger und anpassbare Analogsticks die volle, maßgeschneiderte Kontrolle über ihr Spiel. Das Pro-Modell legte mit einem integrierten OLED-Display noch eine Schippe drauf.  

Der ROG Raikiri II wie er auf seiner Ladestation liegt

War der ursprüngliche Raikiri ein mutiger Auftakt, ist sein Nachfolger der entscheidende Wendepunkt. Der ROG Raikiri II revolutioniert das Spielerlebnis mit einer stromlinienförmigen Form, extrem reaktionsschneller Steuerung, Anti-Drift-TMR-Joysticks, verlängerter Akkulaufzeit und einem Premium-Zubehörset. Schließe ihn an deinen PC an, und du genießt unglaubliche Reaktionsgeschwindigkeit dank der 1000-Hz-Abfragerate der ROG SpeedNova-Funktechnologie.  

Aber der Star der Show sind vielleicht die Mikroschalter. Die Fronttasten, das D-Pad, die Bumper und die Rücktasten verwenden alle Mikroschalter für einen kurzen Hubweg, ein klickendes Gefühl und sofortiges taktiles Feedback. In Kombination mit der 1000-Hz-Abfragerate ermöglichen diese Schalter ein unglaubliches Maß an Reaktionsschnelligkeit. Für rasante Spiele gibt es keine bessere Wahl.  

 

Eine Geschichte der Innovation bei Peripheriegeräten für Gamer

Als das PC-Gaming vor Jahrzehnten begann, mussten sich Gamer mit den verfügbaren Peripheriegeräten und Steuerungsschnittstellen begnügen. Obwohl diese frühen Geräte überhaupt nicht für ihren Bereich konzipiert waren, arbeiteten Gamer und Entwickler mit den Einschränkungen dieser Peripheriegeräte und umgingen sie, um völlig neue Erfahrungen zu schaffen.  

Heute musst du dich nicht mehr mit ausrangierten Geräten anderer PC-Benutzer begnügen, wenn du eine Tastatur, eine Maus oder einen Controller anschließt. Du hast Optionen, die von Anfang an speziell für das Gaming entwickelt wurden. ROG-Gaming-Peripheriegeräte werden oft unter direkter Mitwirkung von Gaming-Profis entwickelt und werten dein PC-Setup mit modernster Reaktionsgeschwindigkeit, Kontrolle und maßgeschneiderten Anpassungsmöglichkeiten auf.

Hier geht es zum ersten Teil, hier zum zweiten Teil und hier zum dritten Teil der Serie.

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